Histo-Tutorium

Ich gehe seit Anfang des Semesters zu einem Histo-Tutorium. Es wird von einer Studentin aus einem höheren Semester gegeben. Sie macht das kostenlos, weil sie viel Spaß daran hat und uns Histo näherbringen möchte.

Naja ich habe trotzdem nicht mehr Spaß dran, aber das ist nicht schlimm.

Sie gibt sich wirklich Mühe, bringt IPads mit und hat dort eine App drauf, wo man sich Präparate anschauen kann. Sie erklärt meistens nochmal etwas Theorie zu unseren Themen aus der Vorlesung und dem Mikroskopierkurs, dann geht es an die Präparate.

Sie sucht welche raus und legt sie uns vor. Es geht darum, dass wir lernen sie zu bestimmen, uns im Präparat orientieren können und dann erklären zu können was wir dort sehen. Sie beantwortet alle Frage, auch mehrfach die gleichen. Leider ist das ganze Tutorium ziemlich ausgeartet, da die Gruppe immer größer geworden ist und somit der Lerneffekt sehr gemindert wurde.

Am Dienstag findet das letzte Mal ein Tutorium statt, denn am 5.7. ist die Prüfung. Sie wird mündlich sein, d.h., dass wir 2 Präparate bekommen werden und wir sie uns unter dem Mikroskop anschauen werden. Danach wird man von dem Prüfer über die Präparate befragt. Man soll den Aufbau des Epithels erkennen können, evtl andere Zellen wie Nervenzellen, Herzzellen oder auch Binde-/Fettgewebe. Es wird nicht einfach werden, vor allem die Theorie dahinter ist recht schwierig, aber das Tutorium hat zumindest geholfen sich im Schnitt zu orientieren und evtl. auch die Gewebe zu erkennen.

 

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Mitten in den Klausuren

Ich bin seit Anfang Juni in der Klausurenphase. Es ist meine 6., aber die 1. im Medizinstudium.

Angefangen habe ich mit dem Schädeltestat, dort musste ich alle Knochen und Löcher können, so wie den kindlichen Schädel. Außerdem wurden die 12. Hirnnerven abgefragt (je nach Prüfer). Das war alles gar nicht so einfach, aber man hatte ja 6 Wochen Zeit zum Lernen. Mein Prüfer war nett und hat mir auch erklärt wo ein Knochen liegt, dem ich ihn genannt habe, aber nicht genau lokalisieren konnte. Zuerst dachte ich, dass deswegen die Prüfung nun vorbei sei, aber er frug mich noch etwas weiter, so dass ich die Chance hatte ihm zu zeigen, dass ich es doch konnte.

Ja verdammt, ICH HABE BESTANDEN!!!

Weiter ging es für mich am Montag mit Terminologie. Die Probeklausur war gut lösbar und doch recht einfach. Leider war die eigentliche Prüfung nicht so einfach und der Dozent hat ziemlich blöde Vokabeln abgefragt. Zum Bestehen muss man 60% richtig haben. Na mal sehen ob’s gereicht hat. Hab bis auf wirklich 3 kleine Sachen alles ausgefüllt und hoffe, dass das was ich sonst hingeschrieben habe auch richtig ist.

Das Ergebnis gibt es um den 5. Juli rum, genau passend zur nächsten Prüfung, dem Histologie-Testat…

 

Teddybärkrankenhaus Teil 2

Am Mittwoch habe ich meine 2. Schicht im Teddybärkrankenhaus angetreten. Diesmal an einer anderen Station und zu einer anderen Uhrzeit. Ich hatte gleich morgens von 8:45-10:15 Uhr die Schicht und habe mit einer anderen Studentin (sie ist höheres Semester) die Anmeldung besetzt.

Es gab sogar eine kurze Einführung in die Stationen. Das gab es den Tag vorher nicht oder ich hab sie verpasst, weil ich schon mittendrin war als Teddydoc. Jedenfalls erklärte man uns kurz alle Stationen und dann ging es auch schon los.

Unser Arbeitsplatz war mit einer Bierbank und einem Biertisch ausgestattet. Auf dem Tisch stand für jeden eine Waage, also so eine einfache Küchenwaage, und Maßband, so wie Kugelschreiber und Anmeldezettel.

Auf den Anmeldezetteln wurde der Name des Kuscheltieres und des Kindes vermerkt. Außerdem mussten dort Größe und Gewicht notiert werden. Die Kinder halfen größtenteils gut mit, in dem sie ihr Kuscheltier in die Waage setzten und das Maßband mit festhielten. Natürlich war die Messung dann nicht immer so genau, aber das spielte ja nicht die Rolle, hauptsache die Kinder hatten Spaß 🙂

Nach der Aufnahme wurden die Kinder aufgefordert ein Bild von ihrem Kuscheltier, in eine dafür vorgesehene Box auf dem Anmeldezettel, zu malen und mit einem Kreuz zu markieren, wo ihr Liebling Schmerzen hat. Danach haben wir die Kinder mit ihren Kuscheltieren ins Wartezimmer geschickt, wo sie von den Teddydocs abgeholt wurden.

Die Anmeldung hat mir persönlich auch Spaß gemacht, aber vor allem die Arbeit mit den Kindern und ihre strahlenden Augen. Ich freue mich schon sehr darauf in den Wintersemesterferien mein Pflegepraktikum in der allgemeinen Pädiatrie machen zu dürfen 🙂

 

Teddybärkrankenhaus Teil 1

Gestern habe ich an einer AG der Uniklinik teilgenommen.

Teddybärkrankenhaus 🙂

Ich erzähle euch mal kurz was das ist, damit sich jeder etwas dadrunter vorstellen kann. In der AG geht es darum Kindergartenkindern die Angst vor dem Arzt zu nehmen. Das Ganze läuft so ab, dass die Kinder mit ihren Kuscheltieren zu uns kommen. Natürlich sind die Kuscheltiere krank und wir verarzten sie. Die Kinder sind die Kuscheltiereltern und begleiten es zu den Untersuchungen.

Wie in jeder Praxis erfolgt zuerst die Anmeldung, dann gehts ins Wartezimmer. Dort werden die Kinder mit ihren Kuscheltieren einzeln von einem Teddydoc abgeholt und ins Behandlungszimmer gebeten. Je nach Diagnose geht es weiter zum Sono (Ultraschall), Röntgen oder MRT. Danach gehts wieder zum Teddydoc das Kuscheltier verarzten und ein Rezept schreiben, was auch in der Apotheke eingelöst werden muss. Außerdem sehen die Kinder noch einen Rettungswagen und bekommen dort einiges erklärt, so wie Zahnärzte, die mit ihnen Spiele machen.

Meine Aufgabe war gestern der Teddydoc. Null Erfahrung mit Kindern und null Erfahrung was man so alles fragt um herauszubekommen an was das Kuscheltier alles leidet. Also ab ins kalte Wasser.

Eigentlich sollten die Kinder einzeln in die Behandlungszimmer. Pustekuchen. Ich musste gleich 2 Kinder mitnehmen. Juhu 2 Kuscheltiere gleichzeitig behandeln. Das Mädchen war etwas redseliger als der Junge. Der kleine Mann war sehr schüchtern. Mit Müh‘ und Not hab ich ihn zum Nicken bewegen können und, dass er mir zeigt wo sich sein Kuscheltier verletzt hat.  Weiter gings mit den beiden zum Röntgen und MRT, denn beide Kuscheltiere hatten sich etwas gebrochen. Nachdem die Diagnose bestätigt wurden war, ging es ins Behandlungszimmer zurück und die Kuscheltiere wurden verarztet. Das heißt, dass aus einem Spatel eine Schiene für den Gips wurde und Verband rumgewickelt wurde. Natürlich halfen die Kinder mit ihre Kuscheltiere zu verarzten. Als nächstes hab ich das Rezept geschrieben und wir sind zur Apotheke gegangen. Dort mussten wir warten, denn es war viel l0s. In der Apotheke haben die Kinder dann für ihre Kuscheltiere Schmerzmittel bekommen (in Form von Gummibärchen, Traubenzucker, Brausebonbons etc.), so wie eine Zahnbürste, Zahnpasta, eine Sanduhr, ein Comic, ein Lesezeichen und einen Apfel.

Damit war meine Arbeit getan und so habe ich knapp 2 Stunden verschiedene Kuscheltiere behandelt. Zum Glück hatten sie alle nur Knochenbrüche, das war dann recht einfach. Die meisten Kinder haben auch mitgeholfen und mir erzählt was passiert war, so dass es auch Spaß gemacht hat. Bei dem einen Kuscheltier gab es eine Wunderheilung und da war ich ein bisschen überfordert. Ich hab ihn trotzdem zur Apotheke geschickt, da alle anderen aus seiner Gruppe diese tolle bunte Tüte bekamen, nur er hätte sonst keine gehabt. Der Apotheker schaute auch etwas komisch, aber stellte ihm natürlich auch eine zusammen 🙂

Leider waren auch 2 Kinder dabei, die so gut wie gar nicht gesprochen haben, mich nur angeschaut haben und auch kaum genickt haben oder so. Das war etwas knifflig, aber wir haben eine lösung gefunden, so dass auch diese Kinder, hoffentlich, glücklich waren.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit den Kindern, obwohl es zeitweise sehr anstrengend war. Ich hatte mich für diese AG mit dem Hintergedanken gemeldet, Erfahrungen als „Kinderärztin“ zu machen, da ich überlege später diese Richtung einzuschlagen. Bis jetzt bin ich auch weiterhin davon begeistert 🙂

Erstmal Pause

Der Kopf braucht jetzt eine Pause. Es geht gerade nix mehr rein.Allerdings war ich echt fleißig und habe mein Pensum vom Vormittag tatsächlich geschafft. Heute Nachmittag gehts dann weiter, aber mit einer kleinen Änderung, denn den kompletten Stapel Vokabeln zu wiederholen wird knapp 2Std. dauern. Also wiederhole ich nur die neuen bzw die beiden kleinen Stapel und lese mir noch etwas im Skript durch. Dann gehts mit Timer an die Probeklausur. Danach ist Feierabend.

Nun werde ich Essen kochen. Es gibt Pellkartoffeln mit Quark 🙂

Ach ja, ich hoffe, dass es ok ist, dass ich hier die Unterkategorie wie bei Hermione genannt habe, wenn nicht, sag Bescheid 😉

Die Spirale

Ich weiß nicht wieso und eigentlich habe ich auch keinen Grund niedergeschlagen zu sein, aber ich bin es. Es nervt mich und somit fängt der Teufelskreis an. Ich werde immer deprimierter und das nervt mich noch mehr.

Es schleichen sich dazu auch nicht so schöne Gedanken ein wie: Warum tu ich mir das an? Werde ich je eine gute Ärztin werden? Schaffe ich das Medizinstudium, wenn im Oktober der KfW wegfällt? Was ist so schlimm an mir, dass niemand etwas mit mir zutun haben möchte?Natürlich schleicht sich auch der Gedanke ein, dass ich mich spüren will und das durch Selbstverletzung erreiche. Bis jetzt konnte ich dem Drang zwischendurch standhalten.

Weiterhin fühle ich mich fett und häßlich durch unreine Haut und zu viel auf den Hüften. Das lässt weitere Selbstzweifel aufkommen und die Spirale dreht sich schneller.

Da ich da im Moment festsitze und nicht so recht weiß wie ich da rauskomme, klappt es mit dem Lernen irgendwie auch nicht zur Ablenkung und Besserung. Wieder etwas was sich in die Spirale schleicht und sie deutlicher macht.

Es macht mir deutlich, dass ich zwar in den vielen Jahren der Therapie eine Menge gelernt habe, aber noch nicht fertig bin und immer weiter an mir arbeiten muss. Ja ich werde ein lebenlang mit dieser Krankheit zutun haben und sie schränkt mich mehr ein als mein Herzfehler 😦

 

Oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung

So heißt die psychische Krankheit eigentlich richtig.

Die meisten verbinden „Borderline“ mit Selbstverletzungen, aber diese Krankheit ist weitaus mehr als das.  Weitere Anzeichen können starke Stimmungsschwankungen sein, Drogen- & Alkoholmissbrauch, aggresives Autofahren usw. die Liste ließe sich noch beliebig erweitern. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte einfach mal googlen 😉

Wann entwickelt sich diese Krankheit? Das ist eine gute Frage. Allgemein kann man erstmal sagen, dass sie sich im Kleinkindalter entwickeln kann, also zwischen 3-6 jahre, wenn sich anfängt die Persönlichkeit zu bilden. Bei vielen Patienten gibt es konkrete Auslöser wie sexuellen Missbrauch oder körperliche Gewalt, aber das ist nicht bei jedem so.

Ich habe 12 Jahre Therapie gemacht. 10 Jahre davon eine DBT, eine spezielle Therapieform für „Borderliner“ und ich weiß immer noch nicht warum ich erkrankt bin. Bei mir waren es wohl viele Kleinigkeiten, die dies verursacht haben. Es war zum Beispiel, dass meine Mutter arbeiten musste und ich bei meinen Großeltern gelebt habe (bis ich in die Schule kam), dass man mir nicht vermittelt hat für mich da zu sein, dass man mich wie ein rohes Ei behandelt hat aufgrund des Herzfehlers, dass ich nicht gelernt habe wie man ordentliche soziale Kontakte knüpft usw.

Zur Diagnostik bin ich im Alter von 17 Jahren in die Psychiatrie gegangen. Ich habe mich selbstständig eingewiesen, denn so wie es war, ging es nicht weiter. Zu dieser Zeit hatte ich einen festen Freund, dieser hat mich belogen und betrogen (aber das an einer anderen Stelle). Ich weiß nicht warum, aber ich blieb bei ihm und so nahm das ganze schließlich seinen Lauf. Ich begann mich selbstzuverletzen, tagtäglich über 1 Jahr. Natürlich hatte ich früher schon Züge von dieser Krankheit, aber da hat sich niemand drum geschert. In der Grundschule donnerte ich meinen Kopf gegen Betonwände in einem ziemlich großen Abstand (schätzungsweise 10-20cm) und ich habe auch problemlos ein Mehrfamilienhaus zusammengeschrien, habe gegen meine Möbel getreten (zum Glück waren es Echtholzmöbel, danke Mama).

Nach der Diagnose stand fest, dass ich zu Hause ausziehen muss, damit es mir besser geht. Das hat dann knapp 1 Jahr gedauert, da ich nicht in ein betreutes Wohnen wollte, sondern eine eigene Wohnung haben wollte. In dieser Zeit war ich bei einem Psychologen, der keine Ahnung von „Borderline“ hatte und er hat mich nur über Wasser gehalten, aber das war gut und richtig.

Ich hatte in dieser Zeit auch einige Selbstmordversuche, so wie die Angst vor Rasierklingen verloren um mich selbstzuverletzen. Ich weiß nicht mehr wie ich an meinen Psychologen gekommen, aber ich hatte verdammtes Glück auch was die kurze Wartezeit betraf, denn er war und ist der einzige im Umkreis von 50km gewesen, der „Borderliner“ therapiert.

Ich bin unendlich dankbar, dass ich bei ihm sein durfte. Er hat mich 10 Jahre begleitet Mir durch Höhen und Tiefen geholfen, obwohl ich 2x den Vertrag gebrochen habe mit Suizidversuchen (eigentlich zieht das ein sofortiges Therapieende nach sich). Ja ich hatte mehr Glück als Verstand und ja auch ich verheimliche nicht, dass ich krank bin. Ich will nicht wie ein rohes Ei behandelt werden. Ich hätte nur manchmal gerne etwas Verständnis, wenn meine Gefühle Achterbahn fahren, d.h. nicht, dass die Leute meine Gefühlsschwankungen grundsätzlich wortlos hinnehmen sollen. Manchmal brauche ich etwas länger um zu merken, dass ich etwas falsch gemacht habe oder auch um mich wieder zu beruhigen, wenn mich etwas verärgert hat, aber im Grunde stehe ich dann auch dafür gerade. Voraussetzung ist natürlich, dass man mir hilft, in dem man mir auch mal sagt, dass ich etwas falsch gemacht habe (ich kann nicht hellsehen) und mir auch verzeiht, auch mal öfter für die gleiche Sache, denn aus Fehlern kann man lernen. Nur ist dies ein Prozess und geht nicht von heute auf morgen.

Es gibt Tage da verfluche ich diese Krankheit, denn sie hat mir schon vieles verbaut und dann gibt es Tage, wo ich gelernt habe mit ihr zu leben und nicht mein Leben von ihr bestimmen zu lassen. Es werden stetig mehr, aber es wird noch lange dauern.

Aber im Vergleich zu vor 15 Jahren, habe ich schon sehr viel gelernt und bin auch stolz auf mich *lächel* Es war ein harter WEg bis hierher und er ist noch nicht zu Ende, aber ich freue mich trotzdem auf ihn.

Heute im Tierheim

Ich hatte heute wieder Zeit für einen Besuch im Tierheim. Beim Warten auf den Hund, nahm ich mir ein paar Leckerlis aus dem Leckerli-Eimer. Ja es gibt einen ganzen 5l Eimer voll mit Leckerchen 🙂 Die Gassirunde sollte wieder zum Üben sein und das macht man am Besten mit Belohnungen. Da der kleine Mann, mit dem ich immer Gassi gehen darf, nicht lange raus soll und sein Beinchen eigentlich noch geschont werden muss, ein ziemlich aufgewecktes Kerlchen ist, muss ich ihm schon ein bisschen was auf der kurzen Runde bieten *hihi*

Er freute sich wieder riesig raus zu dürfen und so langsam bauen wir auch eine Beziehung zueinander auf. Anfangs ist sein Tempo immer sehr zügig und es muss überall mal geschnuppert und markiert werden. Sobald wir dann an einen ruhigeren Weg einschlagen, wird der Kleine auch ein winziges bisschen ruhiger und vor allem entspannter.

Dann beginnt das Training. Ich spreche ihn mit seinem Namen an und sobald er mich anschaut dabei, bekommt er ein Leckerli. „Sitz“ kann er auch schon. Jetzt üben wir das in Verbindung mit dem Finger, so dass ich irgendwann keine Sprache mehr brauche. „Platz“ üben wir zwischendurch auch, aber das ist nicht so einfach, wenn man Hummeln im Po hat 😉 Des weiteren schaut er mittlerweile auch von sich aus auf mich und rennt nicht mehr stur geradeaus. Das freut mich natürlich sehr.

Nach der Runde geht es zurück ins Tierheim wo wir meistens noch 30-90 Minuten kuscheln und natürlich auch ein bisschen üben. Dort üben wir dann, die anderen Hunde nicht zu fixieren und nicht zu bellen, wenn diese von ihren Ausflügen wiederkommen. Mit Leckerlis klappt das natürlich noch viel besser als ohne, aber das ist ja erstmal egal.

Außerdem genießen der Kleine Mann und ich das ausgiebige Kuscheln und gestreichelt werden. Zum Dank küsst er mich ganz viel und fordert mehr Streicheleinheiten.

Leider kommt auch immer der Moment, wo ich ihn in seine Box bringen muss. Meistens dreht er sich um und schaut mich, so wirkt es, etwas enttäuscht an, dass ich gehe und er wieder in der Box sitzt. Alleine.

Ja es tut mir auch weh, aber ich weiß, dass ich bald wieder da bin um mit ihm zu kuscheln, rauszugehen und mit ihm zu trainieren. Und ich freue mich jeden Tag, den ich es schaffe, ins Tierheim zu fahren. Es ist meine Auszeit vom Tag, vom Leben. Eine andere Welt, die ich mit einem Hund erlebe.