Semesterrückblick

Das Semester ist nun endlich vorbei. Es war anstrengend, ätzend, nervig und viel zu voll, jedenfalls meins.

Nun denke ich, dass es sinnvoll ist, mal einen Rückblick zu machen. Was ist gut gelaufen, was nicht.

Ich muss mit Schrecken feststellen, dass das 3. Semester nicht mein Semester war. Ich habe gelernt, mich durchgekämpft und bin grandios in jedem Fach gescheitert. Ja ich habe nicht eine Prüfung bestanden. In Histologie muss ich sogar in den 3. Versuch im Winter 😦

Es wird also Zeit meine Semesterplanung zu hinterfragen. Woran lag das scheitern? Was kann ich ändern? Nützen mir feste Lernzeiten mit genauer Fachvorgabe etwas? Wie teile ich mir meine Freizeit ein, wo ich nur Zeit für mich und den Hund habe?

Diese Fragen sind gar nicht so leicht zu beantworten, aber ich werde mich nun mal dran versuchen!

  1. Woran lag das Scheitern? Ich habe zu unkonzentriert gelernt und habe mir keine Notizen gemacht. Ich hatte keinen Lernpartner um sich gegenseitig mal abzuprüfen (was zwischendurch wirklich sehr hilfreich wäre). Oft habe ich mich abgelenkt und habe im Internet gesurft, bevorzugt bei Instagram und Twitter,damit muss Schluss sein!
  2. Was kann ich ändern? Ich werde die Forest-App wieder vermehrt benutzen um mich nicht mit Twitter oder Instagram abzulenken, wenn ich frustriert bin! Außerdem werde ich jeden Tag ein bisschen was tun, sprich so 1-2 Std tgl.
  3. Nützen mir feste Lernzeiten mit genauer Fachvorgabe etwas? Ja, definitiv! Ich habe das im 1. Semester schonmal gemacht und es lief recht gut, also werde ich das wieder einführen und mir jeden Abend bzw. Morgen einen Lernplan erstellen. Ich werde ihn auch täglich neu schreiben, da immer mal wieder Verschiebungen aufgrund von Terminen dazwischen kommen können. Außerdem kann ich die Ziele für die kurzen Lerneinheiten dadurch viel klarer definieren.
  4. Wie teiele ich mir meine Freizeit ein? Das ist die spannendste Frage und die wird sich wohl beim täglichen Schreiben der Lernpläne erst klären können. Vielleicht schaffe ich es ja auf Dauer einen Rhythmus reinzubekommen, aber auch das wird sich erst mit der Zeit herauskristallisieren.

Ich denke, dass man sieht, dass ich mir Gedanken gemacht habe, dass es so nicht weitergehen kann und auch nicht darf. Denn dieses Studium ist mein Traum und den möchte ich nicht leichtfertig aufgeben!

Falls ihr noch weitere Vorschläge habt, was euch beim Lernen hilft oder geholfen hat, immer her damit 🙂 Gerade sind Ferien und da kann ich das alles wunderbar testen bzw auch schon fest in den Alltag integrieren, so dass es mir im Semester keine Probleme mehr bereiten sollte.

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Das bin ich

Lustlos. Frustriert. Erleichtert. Liebe. Zuneigung. Ärger. Wut. Überfordert. in Frage stellend. gelangweilt. gechillt. twitternd. Instagram. surfen im Netz. Gedanken kreisen. Blut. Schnitte. warm. kalt. Tränen. Freude. Angst. Rasierklinge. Schere. Manipulation. Essen. genießen. Ruhe. Kraft. Ja. Nein. Vielleicht. Richtig oder falsch. einsam unter Menschen. unwohlsein. Gewicht. Herz. Verstand. emotional. gefühlskalt. leer. Hund. Hamster. Fell. weich. fühlen. chaotisch. manchmal unorganisiert. studentische Hilfskraft. Köchin. Studentin. Medizin. Herzfehler. chronisch krank.  ungeliebt. egoistisch. vertraue zu schnell. letztes Hemd. Musik. Tattoos. Piercings. Glaube.

Das alles und noch viel mehr bin ich!

Ich brauche ein Hobby

Seit ca. 2 Monaten bin ich bei McFit angemeldet, aber habe keine Zeit um dort zu trainieren, ergo werde ich diese Mitgliedschaft kündigen (das findet mein Kommilitone ziemlich blöd, weil wir ja eigentlich zusammen hin wollten).

So nun brauche ich ein Hobby, denn den ganzen Tag sich mit Medizin zu beschäftigen und dabei rumzusitzen, ist irgendwie nicht so die Erfüllung, zumindest nicht auf Dauer. Ich habe mir also überlegt was ich machen könnte. Es sollte möglichst wenig bis gar nichts kosten und der Hund sollte auch dabei sein können.

Somit stehen zur Wahl:    Walken/Joggen, Wandern und Geocaching

Bis jetzt reizt mich am meisten das Wandern, denn ich wohne in Franken und hier ist es wirklich sehr schön. Viel Natur und wahrscheinlich auch viele Wanderwege. Außerdem kann man sein Tempo relativ gut selbstbestimmen.

Wie seht ihr das? Was macht ihr für Sport mit euren Vierbeinern? Ich bin für weitere Anregungen oder auch Tipps zum Einstieg in eine der oben genannten „Sportarten“ offen 🙂

Die ersten Tage mit Hund

Sie waren nicht einfach. Es musst sich wieder einspielen. Er muss sich wieder an mich gewöhnen und mich natürlich auch an ihn.

1 Jahr ohne Hund kann ganz schön lang sein. Ich musste mich umstellen, denn ich hatte ja keine Verpflichtung mehr. Tja nun, die habe ich jetzt wieder. 3x täglich Gassi gehen, Hundesteueranmelden, Versicherung raussuchen, Hundeschule suchen, Futter und Wasser nicht vergessen, Tierarztbesuche, spielen, trainieren, kuscheln usw.

Ja wir müssen uns erstmal wieder zusammenraufen. Die ersten Tage waren sehr anstrengend, da ich in einem Hochhaus im 10. Stock wohne. Fahrstuhlfahren war zum Glück kein Problem. Andere Leute im Fahrstuhl ist nicht immer so angenehm, aber es geht. Er ist zum Glück sehr auf Futter fixiert, so dass ich ihn damit ablenken kann. Tja und dann waren und sind da noch die Geräusche im Hausflur. Am Anfang hat er wirklich bei jedem noch so kleinen Geräusch, für mich teilweise nicht hörbar gewesen, angeschlagen. Nun fängt es an sich zu legen. Er schlägt öfter an, wenn ich da bin (so scheint es mir jedenfalls). Aaron ist nunmal ein Hütehund und das ist nicht immer einfach zu händeln.

Es hat sich schon arg gebessert und er ist soweit ruhig und verträglich, auch die Mitbewohner können nix gegenteiliges sagen (ich frage sie immer mal wieder).

Draußen laufen Hundebegegnungen, also das Vorbeigehen an anderen Hunden, einigermaßen ruhig ab. Ich bin froh, dass er sich mit Futter trainieren lässt 😀

Aaron darf auch ab und zu freilaufen, das klappt mal mehr mal weniger gut. Wir üben noch dran 😉

Ball spielen ging am Anfang auch ein bisschen, aber zur Zeit irgendwie gar nicht. Na mal sehen wie sich das entwickelt.

Abgenommen hat er auch schon ca. 2kg 🙂 Leider müssen noch knapp 10kg runter 😦  Armer Spatz. Sein Futter frisst er auch wieder, nachdem er ein paar Tage fast gar nichts gegessen hatte. Entweder hat er gehofft, dass er das alte ungesunde Futter wiederbekommt oder es war ihm schlichtweg viel zu warm zum Essen.

Langsam bekommen wir sowas wie einen Alltag und nähern uns wieder an 🙂

Seit 2 Wochen ungefähr

lebt mein Hnd wieder bei mir.

Ich hatte ihn aufgrund des Medizinstudiums letztes Jahr im März abgegeben, weil ich weiß, dass dieses Studium sehr zeit- und lernintensiv wäre. Außerdem bin ich gezwungen nebenbei noch zu arbeiten um mir das Studium finanzieren zu können. So kam es wie es kam und gab meinen Hund ab.

Der erste Eindruck des Herrn war recht gut. Er bot mir an, dass ich meinen Hund jederzeit sehen dürfe und sie würden mich über alles auf dem Laufenden halten. Soweit so gut, dachte ich und gab ihm „mein Herz“ mit. (Natürlich wurde auch ein Vertrag aufgesetzt ;))

Leider habe ich mich den Herrschaften getäuscht und erfuhr, durch Zufall, von einer Freundin, dass Aaron mit einem anderen Mann bei ihr im Tierladen war. Ich nahm natürlich sofort Kontakt mit den eigentlichen Besitzern meines Hundes auf um zu erfahren, warum Aaron mit einem fremden Mann unterwegs war. Sie räumten ein, dass sie schon seit einiger Zeit einen neuen Besitzer für ihn suhten. Natürlich verwies ich auf den unterschriebenen Vertrag und, dass sie das nicht ohne meine Erlaubnis machen durften. Ich setzte alles daran „mein Herz“ ein paar Tage später zu holen, lieh mir ein Auto von einem Bekannten und seiner Frau, organisierte eine Übernachtungsmöglichkeit und fuhr samstags in aller Früh Richtung Niedersachsen. Mit einigen vielen Pannen und verlorenen Nerven kam ich endlich bei ihnen an. Die Sachen waren schon gepackt und ich lud alles ein.

„Mein Herz“ freute sich wie blöd als er mich sah und ich ihn mitnahm 😀

Der erste Weg führte mich in den Tierladen um ihm ein Autogeschirr zu kaufen, denn sein Altes habe ich nicht mitbekommen und ich wollte keine 500km ohne Sicherung fahren. Wie ich später feststellen musste, fehlten einige Sachen, die ich Aaron gekauft hatte. Ich werde wohl einiges nochmal nachkaufen müssen -.-

Weiter ging es zur Übernachtungsmöglichkeit. Diese erste Nacht mit Aaron war wirklich, wirklich schrecklich. Er hat bei jedem Geräusch geknurrt oder gebellt, so dass ich eigentlich gar nicht geschlafen hatte und Sonntag wieder, ohne vernünftigen Schlaf, zurück bin. Auf der Rückfahrt habe ich Bekanntschaft mit Sekundenschlaf gemacht. Nicht schön!!!

Endlich in Erlangen angekommen. Der Hund liebt Autofahren, deswegen war die Fahrt mit ihm entspannend. Nun ging es aus dem Auto raus, ein paar Sachen geschnappt und hoch in die Wohnung (10.Stock, zum Glück mit Fahrstuhl).

Ich habe Glück mit meiner WG, dass ich den Hund zu mir holen durfte und auch, dass es im Haus allgemein erlaubt ist Hunde zu halten, so lange sie niemanden ernsthaft stören. Die Mitbewohner hat er sofort akzeptiert *Angstschweiß von der Stirn wisch*. Die ersten Nächte waren sehr anstrengend, da er hier auch bei jedem Geräusch angeschlagen hat. Meist bellt er nur 1-2x, aber das ist halt ziemlich laut.

Nun beginnt der spannende Alltag, das wieder Aneinandergewöhnen, dazu in einem anderen Beitrag mehr 😉

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