Kündigung

Heute habe ich meine Kündigung von meinem Ausbildungsbetrieb bekommen. Ein paar Tage vor Probezeitende. Es ist nicht das erste Mal, dass ich in der Probezeit rausgeschmissen wurde. Vermutlich wird es auch nicht das letzte Mal sein, wenn ich nichts ändere.

Der Grund warum ich gehen musste sind meine Gefühlsschwankungen. Ja sie wussten, dass ich zum Psychiater/Psychologen gehe. Vielleicht war es ein Fehler es zu erzählen, vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht.

Ein Fehler war es jedoch Emotionen zu zeigen besonders negative Emotionen. Vor ein paar Wochen war ich sehr geladen. Es ging um die Berufsschule und, dass ich dort nicht hin wollte, weil ich es nicht brauchte. Sie kamen diesem Wunsch nicht entgegen. Es hat mich so wütend gemacht, dass ich mich im Betrieb selbstverletzt habe. Ich habe mir dann auch direkt Hilfe geholt. Zur Schule musste ich trotzdem und in einem Gespräch habe ich auch zugegeben, dass ich mich selbstverletzt habe. Ja das war wohl sehr dumm dies zu sagen. Nun ist es gesagt. Die negativen Emotionen kamen immer wieder, nur etwas schwächer.

Ich habe es nicht geschafft sie zu kontrollieren. Ob ich es je schaffen werde, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es mich mal wieder den Job gekostet hat und ich wieder von vorne anfangen muss.

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Ein Gedanke zu “Kündigung

  1. Sandra & Shiva schreibt:

    Ach, fühl dich einfach mal in den Arm genommen. Ich weiß nicht, ob das selbstverletzende Verhalten schuld war oder die Weigerung mit der Berufsschule. Ja, Schule ist Scheiße, aber gehört halt leider mal dazu – auch nach Erreichen der Volljährigkeit. Die schulische Ausbildung ist eben ein Teil der Ausbildung.

    Berufsschule habe ich gehasst. Ich wurde gemobbt und von meinen Klassenkameradinnen teilweise behandelt, wie ne Aussätzige. Keine Ahnung, was ich denen getan habe. Aber ich hab mich durchgekämpft und im Gegensatz zu denen hab ich meine Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen. Außerhalb der Schule, im Betrieb und privat hatte ich viel Rückhalt, da ist es mir leichter gefallen, die dummen Hühner zu ignorieren, auch wenn ich einige Male den Tränen nahe war.

    Du bist in Behandlung, du arbeitest dagegen an. Ich bin sicher, dass du es schaffst! Ich glaube fest an dich, dass du deinen Weg gehst und ihn gut gehst.

    Liebe Grüße
    Sandra & Shiva

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