Rückfälle

Es zerrt an mir, alles. Ich bin gnadenlos überfordert mit der Gesamtsituation.

Frag nicht wie es mir geht. Schau dir nur meine Gliedmaßen an, dann weißt du es. Es drängen sich immer krassere Gedanken auf, nach den Rückfällen oder auch einfach so zwischendurch. Ich weiß nicht wie das weitergehen soll. Ich will mich nicht mit Medikamenten ruhigstellen, aber es wird wohl irgendwann nötig sein. Ich stelle mir vor wie ich einfach vor ein Auto oder einen Bus laufe oder wie ich einfach über den Bahnsteig treten, während der Zug einfährt.

Ich bin eine Versagerin und werde auch als solche sterben.

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Ein neuer Psychologe

Am Freitag hatte ich endlich mal wieder einen Termin in der psychatrischen Institutsambulanz im Klinikum am Europakanal. Ich war dort jetzt ungefähr das 6. Mal.

Angefangen habe ich bei einer jungen Frau im März, die schon schwanger war, aber es noch verstecken konnte. Der anfang bei ihr war sehr holperig und ich so recht öffnen konnte ich mich auch nicht, da die Sitzung nie länger als 30 Minuten dauerte. Zwischendurch war ich einmal bei einer anderen Dame, mit dieser besprach ich, welche Skillsgruppen infrage kämen und wann die wären. Wir haben uns auch über weitere Dinge unterhalten. Es tat mir gut, da die Sitzung diesmal auch 60 Minuten dauerte.

Naja es kam wie es kommen musste und meine eigentliche Psychologin ging in den Urlaub und in den Mutterschutz. Ja und nun? Es wurden 2 Termine bei einem Kollegen von ihr gemacht.

Freitag war es dann soweit. Ich war wie immer recht nervös, denn es fällt mir nicht leicht mich anderen Menschen zu öffnen. Der Mann war sehr nett. Er hatte auch schon ein paar Infos über mich bekommen, so dass er wußte was ihn in etwa erwarten würde. Sehr positiv ist, dass er sich bei jedem 2. Treffen 60 Minuten Zeit nimmt, so dass man auch in Ruhe mal etwas näher betrachten kann und nicht mitten im Gespräch abbrechen muss. Vorrangig haben wir über meine zunehmende Prüfungsangst geredet, da diese mittlerweile so akut ist, dass sie ein ernsthaftes Problem für das Studium darstellt (sie hemmt mich mittlerweile auch beim Lernen für die Prüfungen).

Er benutzte dazu ein Whiteboard um mir und sich vor Augen zu führen, wie ausgeprägt diese schon ist und wie sie sich äußert.

Sie äußert sich für mich, dass ich ca. 2 Stunden vor der Prüfung extrem nervös werde, nichts mehr essen kann (ich bekomme sonst Durchfall) und sich negative Gedanken nicht mehr verdrängen lassen. Die negativen Gedanken sind z.B. „ich schaffe das nicht, ich bin zu blöd, ich bin dumm, ich bin wertlos“ Direkt vor der Prüfung nervt es mich sehr, wenn die Kommilitonen sich nochmal gegenseitig abfragen, denn das verunsichert mich noch mehr und es verstärkt sich das Gefühl nichts zu können. In der Prüfung selbst schaffe ich es nicht meine Konzentration auf den Prüfer oder das Blatt zu lenken. Ich drifte immer wieder in eine unsagbare Leere, in ein Nichts. Es ist ja nicht so, dass ich nichts gelernt hätte. Ich habe gelernt und oft auch nicht gerade wenig, aber ich kann das Gelernte nicht abrufen in der Prüfung oder nur sehr unzuverlässig.

Ich habe also zu einer Prüfung mal einen kleinen Igelball mitgenommen in der Hoffnung, dass er mir helfen kann mich im Jetzt zu lassen. Ich habe übrigens auch versucht mich auf meine Atmung zu konzentrieren und irgendwann einfach nicht mehr weitergeatmet, also ist das nicht hilfreich gewesen. Der kleine Ball war zum Teil hilfreich. In der mündlichen Prüfung konnte ich mich mit ihm soweit im Jetzt halten, dass ich realisiert habe was ich dort sehe und meine Gedanken etwas fokussierter waren. Nicht optimal, aber weitaus besser als in den anderen Prüfungen. Diese Prüfung habe ich dann bestanden. der taktile Reiz hat mir geholfen nicht abzudriften. In der schriftlichen Prüfung hat er mir noch nicht so recht geholfen, da muss ich also weiter schauen, was noch helfen könnte. Ein Anfang ist mit dem Ball schonmal getan.

Der Psychologe fand es gut, dass ich schon einiges versucht habe und mir auch im Klaren bin, dass das mit der Prüfungsangst ernst ist. Da ich schon knapp 10 Jahre DBT- Erfahrung habe, kann ich mit ihm zusammen davon profitieren und ich weiß ja auch für mich, dass es genügend Skills gibt. Ich muss nur die passenden finden. Übrigens sagt der Psychologe extrem oft „ok“, ein bisschen nervig, aber darüber kann ich hinwegsehen, denn ich habe mich bei ihm aufgehoben gefühlt. Außerdem leitet er einige der angebotenen Skillsgruppen.

Ich darf und werde die Hoffnung nicht aufgeben dieses Problem in den Griff zu bekommen!

Das bin ich

Lustlos. Frustriert. Erleichtert. Liebe. Zuneigung. Ärger. Wut. Überfordert. in Frage stellend. gelangweilt. gechillt. twitternd. Instagram. surfen im Netz. Gedanken kreisen. Blut. Schnitte. warm. kalt. Tränen. Freude. Angst. Rasierklinge. Schere. Manipulation. Essen. genießen. Ruhe. Kraft. Ja. Nein. Vielleicht. Richtig oder falsch. einsam unter Menschen. unwohlsein. Gewicht. Herz. Verstand. emotional. gefühlskalt. leer. Hund. Hamster. Fell. weich. fühlen. chaotisch. manchmal unorganisiert. studentische Hilfskraft. Köchin. Studentin. Medizin. Herzfehler. chronisch krank.  ungeliebt. egoistisch. vertraue zu schnell. letztes Hemd. Musik. Tattoos. Piercings. Glaube.

Das alles und noch viel mehr bin ich!

Ein absolutes Tief

Ich habe schon ewig nicht mehr geschrieben, weil mir nicht danach war, aber jetzt schreibe ich, weil ich es brauche.

Ich sitze in einem absoluten Tief fest. Die Gedanken drehen sich um Selbstverletzung und Suizid. Es ist nicht toll und auch sehr schwer ausuzuhalten. Vor meinem inneren Auge sehe ich mich immer wieder wie ich mich selbstverletze an verschiedenen Stellen oder Tabletten schlucke. Ich hasse diese Gedanken, ich hasse mich und dieses Leben. Ich hasse es in diesem Gedankenstrudel gefangen zu sein und nicht rauszukommen und viel mehr, hasse ich die Umstände, die mich da wieder reingebracht haben,denn ich kann sie im Moment einfach nicht ändern.

Es fing alles mit dem Einzug in diese verfickte WG an. Im Kennenlerngespräch haben sie mir zugesagt, dass ich mir einen Hamster holen darf (den Kater gab es da schon). Beim Einzug hieß es auf einmal NEIN, denn der Kater würde dann ins Zimmer wollen und die Türen verkratzen. Dann durfte ich auf einem Sonntag nicht 6 Löcher bohren und auch auf einem Freitag um 18 Uhr wollte man nicht, dass ich bohre, so dass ich dann erstmal ohne Licht da saß. Da kam dann der 1. Hass auf und ich fing an nach neuen WG`s zu schauen. Ich habe versucht dem hier eine Chance zu geben, aber nachdem die Hauptmieterin über 6 Wochen nicht geputzt hatte und jetzt auch wieder trotz Putzplan nur macht was sie will, ist mir der Kragen geplatzt und ich habe es angesprochen.

Fazit: Ich will von der Hauptmieterin nichts mehr wissen außer es dreht sich um die Wohnung bzw das Zimmer.

Ich suche natürlich schon seit über einem Monat eine neue Bleibe, aber bei den Zimmerpreisen ist das nicht so einfach und ich scheine nicht der Typ zu sein mit dem man zusammenwohnen will. Es gab also nur Absagen bis jetzt 😦

Vor ein paar Tagen hatte ich Besuch. Es war mein Ex-Freund. Wie ich feststelle, scheine ich immer noch an ihm zu hängen, obwohl wir seit über 1,5Jahren getrennt sind und auch seit einem Dreivierteljahr über 450km weit auseinanderwohnen.Des weiteren habe ich festgestellt, dass ich mich immer noch dafür interessiere, wenn andere mir z.B absagen, was denn passiert ist. Er tut das nicht und ihm scheint alles andere egal zu sein. Somit spiele ich wohl in seinem Leben keine Rolle und fühle mich mal wieder nur ausgenutzt. Anscheinend bin ich auch zu nix anderem nütze. So geht es mir nicht nur mit dem Ex, sondern auch mit anderen Männern.

Ich laufe ihnen hinterher, obwohl ich weiß, dass es aussichtslos ist, nur um ein bisschen Aufmerksamkeit, „Liebe“ und Geborgenheit zu spüren und sei es nur für einen winzigen Augenblick.

Beim Schreiben laufen mir schon wieder die Tränen, die Gedanken drehen sich: Ich bin wertlos, ich bin scheiße, ich hasse mich!

Der Drang sich selbst zu verletzen steigt und auch der Gedanke nicht mehr zu existieren rückt immer näher. Ich habe im Moment nicht die Kraft dagegen anzukämpfen. Es sind zu viele Baustellen, so dass auch das Studium leidet und das zieht mich weiter runter, denn es war/ist mein Traum Ärztin zu werden, aber so wird es ein aussichtsloser Kampf.

Naja dann existiere ich einfach ohne zu leben…

 

Das schwarze Schaf

Ich bin in jeglicher Hinsicht das schwarze Schaf. Vor allem merke ich das deutlich was meine Verwandtschaft betrifft.

Durch meinen Herzfehler war ich von Anfang an etwas Besonderes ohne dies zu wollen. Überall musste besondere Rücksicht genommen werden auf mich, obs beim Spielen, in der Kita, der Schule oder der Arbeit war.

Ja es ist nervig und ich habe mit Sicherheit viele soziale Kompetenzen einfach nicht richtig erlernen können, weil ich mit Samthandschuhen angefasst wurde, aber mir mit 14 an den Kopf zu knallen, ich sei eine Schande für die Familie, war schon sehr hart. In den Augen meiner Verwandten habe ich es noch zu nichts gebracht und werde es auch nie zu etwas bringen. Ich bekomme immer nur zu hören was ich alles nicht geschafft/durchgezogen habe, wie z.B. mehrere abgebrochene Ausbildungen, 2 abgebrochene Studien, Köchin ist kein ordentlicher Beruf, ich sei nicht fähig eine längerfristige Beziehung zu führen usw.

Solche Aussagen schwächen das Selbstbewusstsein enorm, vor allem da es vorher schon sehr gering war. Es macht mich unendlich traurig, dass ich nicht den Rückhalt meiner Verwandten habe und alles im Alleinkampf durchstehen muss und mich dabei noch vor ihnen rechtfertigen soll.

Diese Aussagen nagen sehr an mir, so dass ich mir selbst Vorwürfe mache, z.T. so starke, dass ich mit dem Gedanken spiele lieber tot zu sein. Natürlich nagt es auch an mir, dass ich wohl nicht in der Lage bin Freundschaften und Beziehungen zu führen, so dass ich letztendlich alleine dastehe und mir niemand mal den Rücken stärkt oder neuen Mut macht.

Ich versuche dennoch anderen Mut zu machen, sie zu loben und für sie dazusein, obwohl es niemand für mich ist.

Ja jetzt werdet ihr sicher sagen, dass es toll ist und nicht dumm ist, aber immer nur zu geben und nie etwas in dieser Form zurückzubekommen, frisst einen irgendwann von innen her auf.

Ich bin es leid immer nur mich selbst zu loben und zu versuchen mir Mut zuzureden. Ich bin es leid von niemanden gewollt und unerwünscht zu sein.

 

Die Spirale

Ich weiß nicht wieso und eigentlich habe ich auch keinen Grund niedergeschlagen zu sein, aber ich bin es. Es nervt mich und somit fängt der Teufelskreis an. Ich werde immer deprimierter und das nervt mich noch mehr.

Es schleichen sich dazu auch nicht so schöne Gedanken ein wie: Warum tu ich mir das an? Werde ich je eine gute Ärztin werden? Schaffe ich das Medizinstudium, wenn im Oktober der KfW wegfällt? Was ist so schlimm an mir, dass niemand etwas mit mir zutun haben möchte?Natürlich schleicht sich auch der Gedanke ein, dass ich mich spüren will und das durch Selbstverletzung erreiche. Bis jetzt konnte ich dem Drang zwischendurch standhalten.

Weiterhin fühle ich mich fett und häßlich durch unreine Haut und zu viel auf den Hüften. Das lässt weitere Selbstzweifel aufkommen und die Spirale dreht sich schneller.

Da ich da im Moment festsitze und nicht so recht weiß wie ich da rauskomme, klappt es mit dem Lernen irgendwie auch nicht zur Ablenkung und Besserung. Wieder etwas was sich in die Spirale schleicht und sie deutlicher macht.

Es macht mir deutlich, dass ich zwar in den vielen Jahren der Therapie eine Menge gelernt habe, aber noch nicht fertig bin und immer weiter an mir arbeiten muss. Ja ich werde ein lebenlang mit dieser Krankheit zutun haben und sie schränkt mich mehr ein als mein Herzfehler 😦

 

Oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung

So heißt die psychische Krankheit eigentlich richtig.

Die meisten verbinden „Borderline“ mit Selbstverletzungen, aber diese Krankheit ist weitaus mehr als das.  Weitere Anzeichen können starke Stimmungsschwankungen sein, Drogen- & Alkoholmissbrauch, aggresives Autofahren usw. die Liste ließe sich noch beliebig erweitern. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte einfach mal googlen 😉

Wann entwickelt sich diese Krankheit? Das ist eine gute Frage. Allgemein kann man erstmal sagen, dass sie sich im Kleinkindalter entwickeln kann, also zwischen 3-6 jahre, wenn sich anfängt die Persönlichkeit zu bilden. Bei vielen Patienten gibt es konkrete Auslöser wie sexuellen Missbrauch oder körperliche Gewalt, aber das ist nicht bei jedem so.

Ich habe 12 Jahre Therapie gemacht. 10 Jahre davon eine DBT, eine spezielle Therapieform für „Borderliner“ und ich weiß immer noch nicht warum ich erkrankt bin. Bei mir waren es wohl viele Kleinigkeiten, die dies verursacht haben. Es war zum Beispiel, dass meine Mutter arbeiten musste und ich bei meinen Großeltern gelebt habe (bis ich in die Schule kam), dass man mir nicht vermittelt hat für mich da zu sein, dass man mich wie ein rohes Ei behandelt hat aufgrund des Herzfehlers, dass ich nicht gelernt habe wie man ordentliche soziale Kontakte knüpft usw.

Zur Diagnostik bin ich im Alter von 17 Jahren in die Psychiatrie gegangen. Ich habe mich selbstständig eingewiesen, denn so wie es war, ging es nicht weiter. Zu dieser Zeit hatte ich einen festen Freund, dieser hat mich belogen und betrogen (aber das an einer anderen Stelle). Ich weiß nicht warum, aber ich blieb bei ihm und so nahm das ganze schließlich seinen Lauf. Ich begann mich selbstzuverletzen, tagtäglich über 1 Jahr. Natürlich hatte ich früher schon Züge von dieser Krankheit, aber da hat sich niemand drum geschert. In der Grundschule donnerte ich meinen Kopf gegen Betonwände in einem ziemlich großen Abstand (schätzungsweise 10-20cm) und ich habe auch problemlos ein Mehrfamilienhaus zusammengeschrien, habe gegen meine Möbel getreten (zum Glück waren es Echtholzmöbel, danke Mama).

Nach der Diagnose stand fest, dass ich zu Hause ausziehen muss, damit es mir besser geht. Das hat dann knapp 1 Jahr gedauert, da ich nicht in ein betreutes Wohnen wollte, sondern eine eigene Wohnung haben wollte. In dieser Zeit war ich bei einem Psychologen, der keine Ahnung von „Borderline“ hatte und er hat mich nur über Wasser gehalten, aber das war gut und richtig.

Ich hatte in dieser Zeit auch einige Selbstmordversuche, so wie die Angst vor Rasierklingen verloren um mich selbstzuverletzen. Ich weiß nicht mehr wie ich an meinen Psychologen gekommen, aber ich hatte verdammtes Glück auch was die kurze Wartezeit betraf, denn er war und ist der einzige im Umkreis von 50km gewesen, der „Borderliner“ therapiert.

Ich bin unendlich dankbar, dass ich bei ihm sein durfte. Er hat mich 10 Jahre begleitet Mir durch Höhen und Tiefen geholfen, obwohl ich 2x den Vertrag gebrochen habe mit Suizidversuchen (eigentlich zieht das ein sofortiges Therapieende nach sich). Ja ich hatte mehr Glück als Verstand und ja auch ich verheimliche nicht, dass ich krank bin. Ich will nicht wie ein rohes Ei behandelt werden. Ich hätte nur manchmal gerne etwas Verständnis, wenn meine Gefühle Achterbahn fahren, d.h. nicht, dass die Leute meine Gefühlsschwankungen grundsätzlich wortlos hinnehmen sollen. Manchmal brauche ich etwas länger um zu merken, dass ich etwas falsch gemacht habe oder auch um mich wieder zu beruhigen, wenn mich etwas verärgert hat, aber im Grunde stehe ich dann auch dafür gerade. Voraussetzung ist natürlich, dass man mir hilft, in dem man mir auch mal sagt, dass ich etwas falsch gemacht habe (ich kann nicht hellsehen) und mir auch verzeiht, auch mal öfter für die gleiche Sache, denn aus Fehlern kann man lernen. Nur ist dies ein Prozess und geht nicht von heute auf morgen.

Es gibt Tage da verfluche ich diese Krankheit, denn sie hat mir schon vieles verbaut und dann gibt es Tage, wo ich gelernt habe mit ihr zu leben und nicht mein Leben von ihr bestimmen zu lassen. Es werden stetig mehr, aber es wird noch lange dauern.

Aber im Vergleich zu vor 15 Jahren, habe ich schon sehr viel gelernt und bin auch stolz auf mich *lächel* Es war ein harter WEg bis hierher und er ist noch nicht zu Ende, aber ich freue mich trotzdem auf ihn.