8.2.18

Der Tag fing ziemlich nervig an. Zuerst habe ich auf meine gestrige Frage zum Dienstbeginn keine Antwort bekommen und heute früh kam nur ein „Jetzt“. Ähm ja, ich war natürlich nicht unterwegs und meinte, dass ich um 9:30 Uhr da sein können. Kurz danach kam eine Nachricht, dass sie kurzfristig den Plan umgestellt hätten und ich nun doch nicht mehr erscheinen brauche.

Ja das hat mich schon genervt und gestresst in dem Moment. Nun gut, Gassirunde über die Wiese, tief ein und ausatmen, nach Hause. Mit einem anderen Mieter Fahrstuhl gefahren, im 5. Stock gehalten, er raus, eine junge Frau rein. Sie drückt in geistiger Umnachtung nochmal die 5. Die Fahrstuhltüren gingen wieder auf, aber nicht mehr zu und die Schachttür war verriegelt. Wir sitzen im Fahrstuhl fest. Alarmglocke betätigt, jemand meldet sich. Man versteht ihn kaum, weil irgendwo im Haus gebohrt wird. Er melde sich gleich wieder. Die Frau drückt auf irgendeine Zahl, die Türen schließen sich endlich und die Fahrt geht weiter nach oben. Man war ich froh raus zu sein. Die Frau hat nur Panik wegen ihrem doofen Zug gemacht und durch ihre Aufregung wurde Aaron aufgeregt und fing an zu knurren. Wie gesagt, froh, dass ich raus war.

Frühstück und ab an den Schreibtisch. Ich habe es geschafft das Kapitel über männliche Geschlechtsorgane zusammenzufassen und sogar das über die weiblichen angefangen. Anatomie habe ich auch gelernt. Hauptsächlich Nerven und Ganglien. Diese werde ich auch gleich nochmal wiederholen bevor es ins Bett geht.

Ach zum Mittag gab es Eier in Senfsoße mit Kartoffeln. Es war so lecker!

Außerdem ist heute ein Kommilitone durch eine wichtige Klausur gefallen, so dass er im März nicht am Physikum teilnehmen darf. Er hatte sich so gefreut und es tut mir wirklich leid für ihn, dass es nicht geklappt hat. Er hat es mit Fassung genommen, weil er wohl schon damit gerechnet hatte. Ich habe ihn dann gleich gefragt, ob wir nächste Woche ab Mittwoch täglich 1-2 Stunden Histologie üben könnten, also, ob er mich abfragen könne. Zu meiner Freude hat er sich dazu bereit erklärt. Ist ja auch eine Übung für ihn und er wiederholt den Stoff schon mal. Ich bin ihm dankbar, dass er mit mir üben mag.

So nun geht`s nochmal für ein paar Minuten an die Lernunterlagen und dann ins Bett.

Schlaft gut!

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Tag 5

Es lief beschissen. Da gibt es nix zu beschönigen oder netter auszudrücken. Ich habe heute 30 min. versucht Physik zu lernen. Ich habe es nicht verstanden. Ich weiß nicht welche Zahlen ich einsetzen muss. Ich habe alles versucht, aber ich verstehe es nicht. Ich sehe schwarz für den 14., Diese Klausur werde ich wohl auch in den Sand setzen.

Tag 2

Der Tag war heute, dank gestriger Planung, durchgetaktekt. Ich habe mich auch größtenteils an die Zeiten gehalten. Ansonsten war es ein guter Tag zum Lernen, da das Wetter wirklich nicht toll war.

Die Lerneinheit vormittags war etwas besser als die nachmittags, da ich da etwas unkonzentrierter war und mich doch immer mal wieder habe ablenken lassen.

Ich muss daran arbeiten disziplinierter zu sein und mich nicht abzulenken, wenn ich gerade ein kleines Tief habe und unkonzentriert bin.

Die 25 Min.-Taktung funktioniert sehr gut und mittlerweile mache ich auch nur 5 Min. Pause zwischen den Einheiten. Ich habe heute mehr geschafft als ich geplant habe und das ist ziemlich gut, denn so habe ich morgen Nachmittag etwas Freizeit, bevor es ab Donnerstag zusätzlich mit Physik weitergeht.

Ich bin dankbar, dass ich heute diszipliniert war, viel mehr geschafft habe als geplant und, dass mein Hund mich hat einigermaßen konzentriert arbeiten lassen.

Tag 1

Ich habe bei studienscheiss.de einen Beitrag über das Tagebuch schreiben gelesen. Es ging dabei um ein Lerntagebuch, in dem man wirklich täglich dokumentieren soll wie das Lernen lief.

Gut, dann werde ich das mal testen und auch gleich öffentlich machen, eventuell habt ihr ja Anregungen wie ich meine Lerntechniken verbessern kann oder wie ihr lernt.

Ich lerne mit der Pomodori-Methode und nutze dazu die „Forest-App“, da ich ein Handyjunkie bin und sonst nur damit rumspiele und Zeit vergeude. Mein Timer steht auf 25 Minuten, das ist eine gute Zeit um sich konzentrieren zu können. in der Zeit pflanzt die App einen Baum, wenn ich am Handy spiele, lässt die App den Baum sterben und das möchte ich nicht 😉 Heute habe ich insgesamt 3 Std. und 24 Minuten gelernt oder auch 204 Minuten. Langsam steigere ich mich was die Lernzeit angeht *stolz bin* Allerdings kann ich mich nach einer längeren Lernpause nur schwer aufraffen wieder weiterzulernen 😦

Heute habe ich mich dem 5. Foliensatz gewidmet. Angefangen hat es mit Aquaporinen und ging weiter zu Omose, Osmolarität und Osmolalität. Einige Folien konnte ich zusammenfassen, andere Folien musste ich genauer ausarbeiten. Ich lerne mit einem Buch, den Folien, Zeichnungen und Ausdrucken und schreibe, klebe, male alles nochmal auf. Ich denke, dass mir das helfen wird. Sobald ich die Folien durch habe, möchte ich mir die alten Testate anschauen und prüfen, ob es sinnvoll war wie ich gelernt habe. Außerdem möchte ich einige Themen bei Thieme kreuzen. Ich hoffe, dass ich das schaffe, denn am 12.10. ist die Prüfung und ab Donnerstag kommt noch Physik dazu.

Nun werde ich etwas entspannen und bald schlafen gehen. Ich hoffe, dass ich es schaffe jeden Abend kurz hier reinzuschreiben

Leben und Tod

Liegen so nah beieinander.

Ich habe es heute mit eigenen Augen sehen müssen. Sectio. Baby ist schon bläulich als der Arzt es aus der Mutter holt. Es gibt nur 2 klägliche Geräusche von sich. Kurzer Blick für die Eltern, ab zum Kinderarzt. Herztöne hören, Beatmung einleiten, Herzmassage beginnen. Das Baby ist mittlerweile recht blau. Ich bekomme das Telefon in die Hand, man diktiert mir eine Nummer, ich ordere die Person in den Kreißsaal. Inzwischen japst das Baby ab und zu nach Luft. Weitere Menschen kommen, kümmern sich um das Baby. Ich stehe etwas abseits, beobachte, warte auf weitere Anweisungen (die zum Glück nicht folgen). Nach einer gefühlten Ewigkeit ist das Baby stabil, wird aber noch weiter mit Luft versorgt. Es schafft noch nicht alleine komplett zu atmen. Es heißt Adaptionsproblem. Sie verlegen es auf die Neo. Der Papa darf sein Kind kurz sehen, der Kinderarzt erzählt ihm was gemacht wurde.

Ich stehe, immer noch neben mir, daneben, gratuliere dem Vater, gehe auf Station & die Tränen laufen einfach.

Semesterrückblick

Das Semester ist nun endlich vorbei. Es war anstrengend, ätzend, nervig und viel zu voll, jedenfalls meins.

Nun denke ich, dass es sinnvoll ist, mal einen Rückblick zu machen. Was ist gut gelaufen, was nicht.

Ich muss mit Schrecken feststellen, dass das 3. Semester nicht mein Semester war. Ich habe gelernt, mich durchgekämpft und bin grandios in jedem Fach gescheitert. Ja ich habe nicht eine Prüfung bestanden. In Histologie muss ich sogar in den 3. Versuch im Winter 😦

Es wird also Zeit meine Semesterplanung zu hinterfragen. Woran lag das scheitern? Was kann ich ändern? Nützen mir feste Lernzeiten mit genauer Fachvorgabe etwas? Wie teile ich mir meine Freizeit ein, wo ich nur Zeit für mich und den Hund habe?

Diese Fragen sind gar nicht so leicht zu beantworten, aber ich werde mich nun mal dran versuchen!

  1. Woran lag das Scheitern? Ich habe zu unkonzentriert gelernt und habe mir keine Notizen gemacht. Ich hatte keinen Lernpartner um sich gegenseitig mal abzuprüfen (was zwischendurch wirklich sehr hilfreich wäre). Oft habe ich mich abgelenkt und habe im Internet gesurft, bevorzugt bei Instagram und Twitter,damit muss Schluss sein!
  2. Was kann ich ändern? Ich werde die Forest-App wieder vermehrt benutzen um mich nicht mit Twitter oder Instagram abzulenken, wenn ich frustriert bin! Außerdem werde ich jeden Tag ein bisschen was tun, sprich so 1-2 Std tgl.
  3. Nützen mir feste Lernzeiten mit genauer Fachvorgabe etwas? Ja, definitiv! Ich habe das im 1. Semester schonmal gemacht und es lief recht gut, also werde ich das wieder einführen und mir jeden Abend bzw. Morgen einen Lernplan erstellen. Ich werde ihn auch täglich neu schreiben, da immer mal wieder Verschiebungen aufgrund von Terminen dazwischen kommen können. Außerdem kann ich die Ziele für die kurzen Lerneinheiten dadurch viel klarer definieren.
  4. Wie teiele ich mir meine Freizeit ein? Das ist die spannendste Frage und die wird sich wohl beim täglichen Schreiben der Lernpläne erst klären können. Vielleicht schaffe ich es ja auf Dauer einen Rhythmus reinzubekommen, aber auch das wird sich erst mit der Zeit herauskristallisieren.

Ich denke, dass man sieht, dass ich mir Gedanken gemacht habe, dass es so nicht weitergehen kann und auch nicht darf. Denn dieses Studium ist mein Traum und den möchte ich nicht leichtfertig aufgeben!

Falls ihr noch weitere Vorschläge habt, was euch beim Lernen hilft oder geholfen hat, immer her damit 🙂 Gerade sind Ferien und da kann ich das alles wunderbar testen bzw auch schon fest in den Alltag integrieren, so dass es mir im Semester keine Probleme mehr bereiten sollte.

Präpkurs

Das neue Semester hat Ende April begonnen und somit auch der Präpkurs.

Ich hatte mich auf diesen Kurs wirklich gefreut, aber ich hatte auch Angst. Es kamen Fragen auf. Wie wird es sein an einem Körperspender zu stehen, ihn/sie zu berühren? Werde ich es fertig bringen mit einem Skalpell an der Person herumzuschneiden? Werden mich die Gefühle überrennen? Werde ich umkippen oder mich übergeben von dem Geruch des Formalins?

Ich bin nicht umgekippt, mir wurde nicht schlecht und ich bekomme keine Kopfschmerzen in dem Saal. Das ist alles sehr positiv. Weiterhin hatte ich keine Probleme den Körperspender zu berühren. Ja ich habe es fertiggebracht an dem Spender herumzuschneiden. Die ersten Minuten waren etwas komisch, da es sich ja um einen Menschen handelt, aber das war schnell vergessen und es ist einfach ein Kurs, der zu meiner Ausbildung als zukünftige Ärztin dazugehört!

Viele finden das ziemlich befremdlich oder auch abstoßend. Ich dachte auch so, bis ich diesen Kurs angefangen habe! Es ist ein Privileg, dass wir Körperspender habe um an ihnen zu lernen. In vielen Ländern der Welt gibt es das nicht und deswegen kommen auch fertige Ärzte nach Deutschland um hier zu lernen, an Körperspendern. Sie lernen an diesen z.B. neue Operationstechniken. In anderen Unis der Welt bekommt man einen Spender für 30 Studenten und man darf nur zuschauen oder es gibt zu wenig Körperspender, so dass ein Spender über mehrere Semester „benutzt“ wird.

Dieser Kurs ist wirklich sehr interessant und ich bin schon irgendwie froh, dass ich diese Chance habe an einem Körperspender zu lernen und zwar in einer kleinen Gruppe und selbstständig. Ich darf selbst wichtige Strukturen freilegen und lerne so, mich in dem Körper zu orientieren, für meinen zukünftigen Beruf!

Danke!!!

Durchgefallen

Gestern war das Histologie-Testat.

Ich hatte wirklich Angst davor, obwohl ich gelernt habe. Ich habe die Lülle gelesen, so wie eine Zusammenfassung aus höheren Semestern und das 1. Lernpaket im Endspurt. Ich habe, bis auf die Lülle, die Sachen mehrmals gelesen und auch verstanden, aber ich hatte schon Schwierigkeiten sie zu Hause wiederzugeben. Des weiteren habe ich mit dem Online-Kurs der VHB mir die Präparate angeschaut und versucht die Merkmale zu beschreiben. Leider gab es keine Lösungen zu den Präparaten, so dass ich mir nicht sicher war die Strukturen richtig erkannt zu haben. Die Beschreibung lief beim Üben auch eher mäßig bis schlecht.

Nun war also gestern der große Tag. Es ist natürlich auch immer etwas Glück im Spiel. Welche Präparate man bekommt und wie der Prüfer aufgelegt ist.

Den Namen des Prüfer kenne ich nicht, da er sich nicht vorstellte. Meiner Meinung nach ist das unhöflich, aber nun gut.

Er erklärte uns (wir waren 5 Leute) wie die Prüfung laufen wird und zwar hatte jeder 2 Präparate an seinem Platz liegen, die er sich in Ruhe anschauen sollte. Wir hatten so ca. 10 Minuten Zeit. Wir durften uns zu den Präparaten Notizen machen. Dann kam der Prüfer und fragte jeden einzelnen, ob wir soweit wären. Zuerst war eine Kommilitonin dran, weil sie schon fertig war mit mikroskopieren. Danach kam ich dran.

Ich legte das Präparat auf mit dem ich anfangen wollte. Ich begann zu erzählen, dass ich Drüsen sehe und schon unterbrach mich der Prüfer, nahm das Mikroskop und stellte mir eine Stelle ein und sagte: „Das will ich nicht wissen, sondern über diese Stelle will ich was hören.“ Urgs. Genau die Stelle, die ich auslassen wollte, weil ich es nicht erkannt habe.

Das Ratespiel fing also an. Als erstes tippte ich auf Knorpel, stammelte ein paar unbeholfene Sätze und wurde wieder unterbrochen mit der Aussage, dass das kein Knorpel sei. Hmm nun gut, also riet ich, dass das Knochen sei, aber es eigentlich ausschließen würde. Gut wieder unterbrochen wurden mit einer komischen Antwort, die mich letztendlich zu dem Knochen führte. Tja und da hörte mein Latein vollends auf und ich konnte keine Fragen vom Prüfer dazu beantworten. Ich hatte ein absolutes Blackout und da ich die Stelle nicht erkannt hatte, auch keine Idee dazu was man darüber hätte sagen können. Damit war die Prüfung für mich beendet, der Prüfer fragte proforma nur, ob ich wissen wolle was das 2. Präparat sei. Ja das habe ich erkannt, aber es änderte nix an der Situation, so dass ich diese Prüfung wiederholen muss.

Ich habe Histologie also weiterhin an der Backe und kann mich nicht auf die Prüfung des Bewegungsapparates vorbereiten wie ich es eigentlich wollte. Histo geht vor, da die Wiederholung am 12.7. ist, als nächste Woche Dienstag. Bestehe ich diese Prüfung wieder nicht, muss ich im WS den Kurs wiederholen und darf nicht an Histologie 2 teilnehmen.

Also bin ich nun fleißig dabei Karteikarten zu schreiben, in der Hoffnung, dass ich damit besser zurechtkomme und nächste woche ein positives Ergebnis erziele. Des weiteren hoffe ich, dass ich bei der Wiederholung andere Präparate bekomme und dort mehr erkenne, so wie einen anderen Prüfer. Natürlich hoffe ich auch, dass ich dann nicht so nervös sein werde um ein Blackout zu vermeiden, das wäre am Hilfreichsten.

Immerhin gab es gestern das Ergebnis der Terminologie-Klausur und diese hab ich glücklicherweise bestanden. Im Moment habe ich 2 von 5 Prüfungen bestanden. Es besteht noch Hoffnung für mich, dass ich dieses Semester einigermaßen ordentlich abschließe *lächel*

Histo-Tutorium

Ich gehe seit Anfang des Semesters zu einem Histo-Tutorium. Es wird von einer Studentin aus einem höheren Semester gegeben. Sie macht das kostenlos, weil sie viel Spaß daran hat und uns Histo näherbringen möchte.

Naja ich habe trotzdem nicht mehr Spaß dran, aber das ist nicht schlimm.

Sie gibt sich wirklich Mühe, bringt IPads mit und hat dort eine App drauf, wo man sich Präparate anschauen kann. Sie erklärt meistens nochmal etwas Theorie zu unseren Themen aus der Vorlesung und dem Mikroskopierkurs, dann geht es an die Präparate.

Sie sucht welche raus und legt sie uns vor. Es geht darum, dass wir lernen sie zu bestimmen, uns im Präparat orientieren können und dann erklären zu können was wir dort sehen. Sie beantwortet alle Frage, auch mehrfach die gleichen. Leider ist das ganze Tutorium ziemlich ausgeartet, da die Gruppe immer größer geworden ist und somit der Lerneffekt sehr gemindert wurde.

Am Dienstag findet das letzte Mal ein Tutorium statt, denn am 5.7. ist die Prüfung. Sie wird mündlich sein, d.h., dass wir 2 Präparate bekommen werden und wir sie uns unter dem Mikroskop anschauen werden. Danach wird man von dem Prüfer über die Präparate befragt. Man soll den Aufbau des Epithels erkennen können, evtl andere Zellen wie Nervenzellen, Herzzellen oder auch Binde-/Fettgewebe. Es wird nicht einfach werden, vor allem die Theorie dahinter ist recht schwierig, aber das Tutorium hat zumindest geholfen sich im Schnitt zu orientieren und evtl. auch die Gewebe zu erkennen.

 

Mitten in den Klausuren

Ich bin seit Anfang Juni in der Klausurenphase. Es ist meine 6., aber die 1. im Medizinstudium.

Angefangen habe ich mit dem Schädeltestat, dort musste ich alle Knochen und Löcher können, so wie den kindlichen Schädel. Außerdem wurden die 12. Hirnnerven abgefragt (je nach Prüfer). Das war alles gar nicht so einfach, aber man hatte ja 6 Wochen Zeit zum Lernen. Mein Prüfer war nett und hat mir auch erklärt wo ein Knochen liegt, dem ich ihn genannt habe, aber nicht genau lokalisieren konnte. Zuerst dachte ich, dass deswegen die Prüfung nun vorbei sei, aber er frug mich noch etwas weiter, so dass ich die Chance hatte ihm zu zeigen, dass ich es doch konnte.

Ja verdammt, ICH HABE BESTANDEN!!!

Weiter ging es für mich am Montag mit Terminologie. Die Probeklausur war gut lösbar und doch recht einfach. Leider war die eigentliche Prüfung nicht so einfach und der Dozent hat ziemlich blöde Vokabeln abgefragt. Zum Bestehen muss man 60% richtig haben. Na mal sehen ob’s gereicht hat. Hab bis auf wirklich 3 kleine Sachen alles ausgefüllt und hoffe, dass das was ich sonst hingeschrieben habe auch richtig ist.

Das Ergebnis gibt es um den 5. Juli rum, genau passend zur nächsten Prüfung, dem Histologie-Testat…